Ausbildungen

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Meta Mediation

In der Meta Mediation geht es darum, mit Konflikten von vornherein so umzugehen, dass sie erst gar nicht eskalieren.

Hierzu gehören Prozesse der Konfliktbearbeitung und Kommunikation, die außerhalb der Mediation stehen, nämlich in dem Stadium davor.

Hier helfen Ihnen unsere Seminare. Diese sind so gestaltet, dass jeder lernen kann Konflikte zu erkennen und ihr Entstehen zu verstehen. Mit diesem Wissen, das wir Ihnen mit auf den Weg geben, können Sie vorzeitig den Verlauf eines sich anbahnenden Konfliktes positiv beeinflussen. Mit den entsprechenden Gesprächstechniken gelingt Ihnen einekonstruktive Kommunikation.

Dies gilt für Erwachsene die sich für ein Seminar entscheiden, für Schüler, die sich für eine Streitschlichterausbildung entscheiden ebenso wie für Menschen mit einer geistigen Einschränkung die sich für eine Ausbildung entscheiden.

In Organisationen gehen wir noch einen Schritt weiter. Gemäß unserer Erfahrung führt fast jede Wirtschaftsmediation in die Organisationsberatung. Organisationsstrukturen haben viel mit Kommunikation und somit auch mit Konflikten zu tun. Wird hier genau geprüft, was die Ursache des Konfliktes ist, gilt fast immer die Erfahrung, dass nur selten persönliche Probleme Auslöser für einen Konflikt sind. Diese Erkenntnis führt meist zu großer Erleichterung bei den betroffenen Personen. Somit sind gut durchdachte Organisationsstrukturen Teil der Meta Mediation.



»Man kann meist viel mehr tun, als man sich gemeinhin zutraut.«

Aenne Burda



Wir bieten Seminare zu folgenden Themen:

  • Konflikte
  • Konfliktbearbeitung
  • Mediative Techniken
  • Kommunikation

Unsere Seminare gestalten wir individuell. Sie sind auf die Bedürfnisse der Seminarteilnehmer abgestimmt.

Wir führen inhouse-Seminare durch, aber auch offene Seminare an verschiedenen Standorten.

Fragen Sie uns nach unserem aktuellen Seminarangebot.

Ausbildungen zu Streitschlichtern/innen, auch Peer-Mediation genannt, finden heute an fast allen Schulen statt. Die Ausbildung der Schüler/innen zu Streitschlichtern/innen ist eine wichtige Präventionsmaßnahme gegen Konflikte und Gewalt an Schulen. Hierzu gehören, dass sich die Schüler/innen selbst mit ihren Konflikten beschäftigen und lernen, mit diesen konstruktiv umzugehen, wie auch das Erlernen einer mediativen Grundhaltung.

Die Peer Mediation/Streitschlichtung ist eine Vermittlung bei Konflikten in Form eines Gesprächs mit festgelegten Strukturen. Die streitenden Parteien werden durch die Streitschlichter/innen angeleitet, selbständig eine Lösung für ihren Konflikt zu finden mit dem alle Seiten zufrieden sein können. Diese Art der Gesprächsführung ist ein hervorragendes Instrument, das Schüler/innen selbst und eigenverantwortlich anwenden können, um Mitschüler/innen bei der Lösung ihres Konfliktes zu helfen und zwar dauerhaft und nicht nur für den Moment. Sie ist die Basis einer nachhaltigen Veränderung an den Schulen und dem Einzelnen in seinem Konfliktverhalten. Durch die kollegiale Ebene ist eine hohe Akzeptanz bei den Schüler/innen gegeben.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass an den Schulen, allein durch die Tatsache, dass Streitschlichter/innen ausgebildet werden, sich die Konfliktsituation entspannt und zu einem positiveren Klima an der Schule beiträgt. Toleranz und Verständnis füreinander werden gefördert.

Die Konfliktregelung durch ältere Schüler/innen ist unter den Beteiligten meist akzeptierter als die durch Lehrpersonen.

Peer Mediatoren/innen benötigen

  • Kommunikationsbereitschaft,
  • Reflexionsvermögen,
  • Teamfähigkeit
  • Verschwiegenheit,
  • Akzeptanz der anderen Schüler/innen

Positive Veränderungen im Sozial- und Konfliktverhalten, Stärkung des Selbstwertgefühls, Verbesserung der Kommunikation und, durch das Erlernen der verschiedenen Techniken, Verbesserung des eigenen Konfliktverhaltens sind die Begleiterscheinungen, von denen die Schüler/innen direkt und auch für ihr späteres Leben/Berufsleben profitieren.

Mein Wissen als Mediatorin um Konfliktpotenziale generell und meine Kenntnisse hinsichtlich der Leitung einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) war eine entscheidende Motivation, die Ausbildung von Menschen mit einer geistigen Behinderung (MmgB) zu Streitschlichtern in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung im Rahmen der Inklusion anzubieten und zu fördern.

Konflikte von MmgB unterscheiden sich nicht von Konflikten von Menschen ohne Behinderung. Sie werden allerdings oftmals emotionaler ausgetragen. Auch hier kommt es auf die Art und Weise an, wie mit Konflikten umgegangen wird.

Georg Theunissen beschreibt in seinem Buch »Pädagogik bei geistiger Behinderung und Verhaltensauffälligkeiten«, »dass eine häufige Austragungsform von Konflikten Gewalt ist, die psychisch, physisch, institutionell oder strukturell zu Tage treten kann.« Er beschreibt weiterhin, »dass allgemeine Erkenntnisse weithin bestätigen, dass sich Konflikte als Streit, Auseinandersetzung, Sachbeschädigung, Aggression, Kampf oder auch Rückzug oder Distanz repräsentieren können.«

Er empfiehlt, »dass die Chance genutzt werden sollte, die die Mediation (Streitschlichtung) zur Bearbeitung sozialer Konflikte in verschiedenen Kontexten bietet. Ein gegebenes System sollte eine der Mediation entsprechende Konfliktkultur mittragen, wenn eine gute Pädagogik fruchtbar werden soll.«

Unter uns sind viele einfühlsame, empathische Mitmenschen, die ein gutes Gespür dafür haben, dass andere Menschen Hilfe benötigen, damit es ihnen wieder besser geht, hierzu gehören auch MmgB. Ebenso wissen sie, dass Streit, als vermeintliches Mittel der Konfliktlösung, auf alle Beteiligten, einschließlich der am Rande des Streites stehenden, (ver)störend wirkt. Es stellt sich die Frage, wie so eine Auseinandersetzung zu bewältigen ist.

Streitschlichtung sensibilisiert alle für das Thema Konflikte und Möglichkeiten der Konfliktlösung. Sie trägt dazu bei, dass alle konstruktiv und selbstverantwortlich mit Konflikten umgehen. Es entsteht eine positive Streitkultur und eine Konfliktprävention.

»Die Menschen mit geistiger Behinderung erleben sich nicht mehr nur als Problemverursacher, sondern als Teil der Lösung von Problemen.«

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